Eischeid, ein malerisches Dorf in der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Die Ursprünge des Ortes reichen bis ins Mittelalter zurück, als die Region von den Pfalzgrafen des Auelgaus und später von den Grafen von Sayn regiert wurde.
Im Jahr 1815 fiel Eischeid unter preußische Herrschaft, was die Entwicklung des Ortes nachhaltig prägte.
In Eischeid war von 1820-1828 der Wohn- und damit auch Dienstsitz des Bürgermeisters von Neunkirchen.
Im Jahr 1871, nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges, erhielt Heinrich Wilhelm Herchenbach, ein Soldat des 8.3 Preußischen Jägerregiments, die Konzession zur Eröffnung einer Gaststätte. Diese Gaststätte, die 1872 eröffnet wurde, entwickelte sich zu einem zentralen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft - und es gibt sie noch heute. Zu dieser Zeit war Eischeid mit etwa 40 Familien eine der bevölkerungsreichsten Ansiedlungen der Region. Die meisten Bewohner lebten von der Landwirtschaft und dem Handwerk.
